Walpurgishalle, Museum am Hexentanzplatz in Thale, Deutschland
Die Walpurgishalle ist ein Museum auf dem Hexentanzplatz in Thale, das fünf großformatige Gemälde mit Szenen aus Goethes Faust zeigt. Das Gebäude liegt am Rand des Plateaus und ist von außen als kleiner Steinbau mit markanter Fassade erkennbar.
Das Gebäude wurde 1901 errichtet, um die lokale Volksüberlieferung rund um den Hexentanzplatz mit Goethes Faust in Verbindung zu bringen. Die Gemälde wurden eigens für diesen Ort in Auftrag gegeben und sind seitdem dort zu sehen.
Der Name des Gebäudes bezieht sich auf die Walpurgisnacht, ein altes Fest, das in der Harzregion traditionell in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert wird. Die fünf Gemälde im Inneren verbinden dieses Brauchtum mit den bekanntesten Szenen aus Goethes Faust.
Die Halle liegt auf dem Hexentanzplatz, der gut zu Fuß oder mit der Seilbahn von Thale aus erreichbar ist. Wer die Umgebung erkunden möchte, kann den Besuch mit einem Spaziergang auf den umliegenden Wanderwegen verbinden.
Vor dem Eingang steht ein alter Opferstein, der auf germanische Rituale weit vor dem Bau des Museums hinweist. Er erinnert daran, dass dieser Ort schon lange vor Goethe eine Bedeutung hatte.
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