Wildensteiner Burg Hahnenkamm, Burgruine in Deutschland
Wildenstein - Hahnenkamm ist eine Burgruine aus dem Hochmittelalter auf einem steil abfallenden Felsen etwa 730 Meter uber dem Meeresspiegel nördlich von Leibertingen. Die Anlage steht an einem Donaubogen und bietet auf der oberen Ebene Reste von Schutzmauern, einer Treppe und verschiedenen Raumstrukturen, einschließlich eines in den Felsen gehauenen Tunnels, der etwa zehn Meter lang und funf Meter breit ist.
Die Burg wurde zwischen 1100 und 1150 erbaut und gehörte ursprünglich zur Familie von Wildenstein, die erstmals zwischen 1168 und 1174 in Dokumenten erwähnt wird. Nach mehrfachen Besitzwechseln gelangte sie im 14. Jahrhundert an die Familie von Zimmern, unter deren Herrschaft sie bis ins 16. Jahrhundert eine wichtige Befestigungsanlage der Region darstellte.
Die Burg trägt den Namen Hahnenkamm nach ihrer markanten Felsformation, die einem Hahnenkamm ähnelt und sie von weitem erkennbar macht. Dieser Name prägt die lokale Identität und macht die Burg zu einem Wahrzeichen der Region, das Wanderer und Geschichtsinteressierte anzieht.
Der Platz ist über einen Wanderweg von nahegelegenen Dörfern oder Parks aus erreichbar und bietet ausreichend Beschilderung mit historischen Informationen. Die sanfte Wanderung führt durch Wälder und offene Felder, wobei der Besucher auf dem Weg die Aussicht auf die Donau und die umliegende Landschaft der Schwäbischen Alb genießen kann.
Ein in den Felsen gehauener Tunnel ermöglichte es den Burgbewohnern, sich sicher durch die Anlage zu bewegen, ohne sich außen zu zeigen. Dieser verborgene Durchgang zeigt, wie Burgen nicht nur als Wohn- und Lagerräume, sondern auch als verteidigungsstrategische Anlagen mit durchdachten Details designed wurden.
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