Allerheiligenbergkapelle, Neugotische Kapelle auf Hügel in Lahnstein, Deutschland
Die Allerheiligenbergkapelle ist eine neugotische Kapelle auf einem Hügel bei Lahnstein, die sich 170 Meter über dem Flachland erhebt und den Blick auf die Rhein- und Lahntäler bietet. Das Gebäude verfügt über einen markanten Chor mit gotischen Merkmalen und prägt die Landschaft dieser Region deutlich.
Die Kapelle wurde zwischen 1895 und 1901 unter Leitung des Architekten Max Meckel erbaut. Sie entstand als Gedenkstätte für Soldaten, die im Krieg von 1870 bis 1871 starben.
Der Name der Kapelle verweist auf Allerheiligen, einen wichtigen Festtag in der katholischen Tradition. Im Inneren wirkt das Gebäude durch seine neugotischen Formen erhaben und laden Besucher zum Innehalten ein.
Besucher erreichen die Kapelle über einen 1,2 Kilometer langen Pilgerpfad, der mit mehreren kleinen Kapellen entlang der Route gekennzeichnet ist. Der Weg führt steil bergauf, daher sollten Wanderer festes Schuhwerk und etwas Zeit einplanen.
Eine verborgene Höhle unter der Kapelle beherbergt ein Heiliges Grab, das von dem Bildhauer Caspar Weis mit außergewöhnlichem handwerklichen Geschick geschaffen wurde. Die Familie Schmidt finanzierte dieses unterirdische Kunstwerk als Teil ihres Glaubensversprechens.
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