Aloisiuskolleg, Gymnasium in Bonn
Das Aloisiuskolleg ist eine Schule in Bonn mit einem markanten Hauptgebäude, das sich über drei Geschosse erstreckt und N-förmig angelegt ist und Klassenzimmer, naturwissenschaftliche Labore, Musik- und Sprachräume sowie eine Bibliothek beherbergt. Auf dem Gelände finden sich Sporthallen, Tennisplätze, ein Fußballplatz, ein Basketballfeld und eine Laufbahn sowie die historische Villa Stella Rheni mit Blick auf das Rheintal.
Das Kolleg wurde 1900 in den Niederlanden gegründet und zog 1921 nach Bonn um, wo es sich zur führenden Bildungseinrichtung entwickelte. Während der Nazizeit widersetzte sich die Schule und die Jesuiten dem Regime aktiv, schlossen 1938 und öffneten nach dem Krieg 1946 wieder ihre Türen.
Das Aloisiuskolleg trägt den Namen des heiligen Aloisius von Gonzaga und spiegelt die ignatianische Pädagogik der Jesuiten wider, die ganzheitliche Bildung in den Mittelpunkt stellt. Besucher erleben eine Schulgemeinschaft, in der Lernen und persönliche Entwicklung eng miteinander verflochten sind und in der Schüler wie Lehrer gemeinsam an ihrer Entfaltung arbeiten.
Die Schule liegt zentral in Bonn an der Elisabethstraße und ist leicht erreichbar; Besucher sollten beachten, dass das Gelände mit seinen verschiedenen Sporthallen, Laboren und Außenplätzen großflächig angelegt ist. Informationen zur Besichtigung und zu speziellen Führungen können direkt vor Ort oder über die Schulwebseite erfragt werden.
Das Kolleg beherbergt eine Kapelle mit abgerundeter Architektur, die in den 1980er Jahren gebaut wurde und eine bronzene Engelsplastik des Künstlers Ewald Mataré zeigt. Diese Kapelle schafft einen Raum der Stille und Besinnung, der sich deutlich vom Schulalltag abheben und allen offenstehen.
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