Wintergartenhochhaus, Modernes Wohnhochhaus im Zentrum von Leipzig, Deutschland.
Das Wintergartenhochhaus ist ein modernes Wohnhochhaus im Zentrum von Leipzig mit einer charakteristischen Struktur aus acht Ecken, die ihm ein oktagonales Erscheinungsbild geben. Das 32-geschossige Gebäude beherbergt 207 Wohnungen in verschiedenen Größen und weist insgesamt 412 Balkone auf, die seine gesamte Außenfläche prägen.
Das Gebäude wurde zwischen 1970 und 1972 errichtet und war während der gesamten Nachkriegszeit das höchste Wohnhaus in der DDR. Nach der Wiedervereinigung wurde das Hochhaus grundlegend saniert und bleibt heute ein wichtiges Zeugnis der urbanen Architektur der sozialistischen Moderne.
Das Gebäude trägt den Namen Wintergartenhochhaus, benannt nach dem geplanten Wintergarten im Erdgeschoss, der das soziale Zentrum des Komplexes bilden sollte. Die Fassade mit ihren zahlreichen Balkonen spiegelt das Verständnis von modernem Wohnen wider, bei dem jede Wohnung einen eigenen Außenraum haben sollte.
Der Turm befindet sich in unmittelbarer Nähe des Leipziger Hauptbahnhofs und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Das Gebäude ist eine Wohnanlage, daher können Besucher nur von außen die Architektur und die beeindruckende Größe bewundern.
Das Dach des Hochhauses trägt ein großes drehendes Doppel-M-Zeichen, das als Symbol der Leipziger Messe dient und nachts beleuchtet ist. Dieses Merkmal machte das Gebäude zu einer erkennbaren Landmarke in der Stadtsilhouette und ist heute noch ein prägendes visuelles Element des Platzes.
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