St. Florian, Romanische Kirche in Schortens, Deutschland
Die St.-Florian-Kirche in Sillenstede ist eine Granitquaderkirche von 44 Metern Länge, 13 Metern Breite und 11 Meter hohen Mauern mit runder Apsis im Osten. In Schalenbauweise sind gespaltene Findlinge mit flacher Spaltfläche nach außen und runden Seiten nach innen gesetzt, wodurch 1,40 Meter starke Mauern entstehen; einzelne Steine erreichen 1,70 Meter Länge. Der Westgiebel wurde aus Backstein erneuert.
Erbaut im 12. Jahrhundert auf erhöhtem Gelände, erlitt die Kirche Schäden durch einen Fehde und wurde später wieder hergestellt. Die Wiederweihe fand 1233 statt und markierte einen wichtigen Punkt in ihrer Existenz.
Die Kirche ist dem heiligen Florian geweiht, der bei Wasser- und Feuersnot angerufen wird. Auf dem Dach steht statt eines Wetterhahns ein Schwan, wie bei vielen lutherischen Kirchen Nordwestdeutschlands. Der freistehende Glockenturm birgt drei Glocken; die älteste, 1440 von Ghert Klinghe aus Bremen gegossen, zeigt auf einer Seite Maria mit dem Jesuskind, auf der anderen den heiligen Florian.
Die Kirche steht auf einer hohen Warft, der freistehende Glockenturm liegt südlich von ihr. Die Orgelkonzertreihe läuft von Anfang Juni bis Mitte September, mit einem Konzert an jedem Samstag. Zwölf der 21 Register der Orgel sind original aus dem Instrument von 1757.
Der freistehende Glockenturm südlich der Kirche besteht aus Granit, Back- und Tuffstein, die wohl von einem Vorgängerbau stammen. Von seinen drei Glocken goss Ghert Klinghe aus Bremen die älteste im Jahr 1440; sie zeigt auf einer Seite Maria mit dem Jesuskind, auf der anderen St. Florian. Die beiden übrigen Glocken entstanden 1957.
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