Burg Fischhausen, Wasserschloss in Wangerland, Deutschland
Burg Fischhausen ist eine mittelalterliche Wasserburg in Wangerland, die sich durch ein ausgeklügeltes Doppelgrabensystem auszeichnet. Das Bauwerk wird von breiten Wassergräben umgeben, die die Struktur schützen und prägen.
Das Schloss wurde um 1400 von Matthias von Fischhausen gegründet und diente als Residenz für ostfriesische Häuptlinge. Die Anlage mit Steinhaus und Wehrturm war lange Zeit ein Zentrum lokaler Macht in der Region.
Die beiden Sandsteintore am Eingang zeigen kunstvolle Arbeiten, wobei das Torhaus das Wappen derer von Fischhausen trägt. Der Ort war lange Zeit Sitz von Häuptlingen und prägte die politische Ordnung der Region.
Die Burg ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich, sie lässt sich nur von der Straße aus betrachten. Der doppelte, etwa 12 m breite Graben und der innen liegende, rund 1,50 m hohe Wall sind von außen zu erkennen; auf der Nord- und Westseite ist der Graben streckenweise mit Bauschutt verfüllt. Die Umgebung steht seit 1980 unter Naturschutz.
Das Grabensystem misst bis zu 180 × 160 Meter, die Gräben sind etwa 12 Meter breit, innen läuft noch ein rund 1,50 Meter hoher Wall. Auf der Nord- und Westseite ist der Graben streckenweise mit Bauschutt verfüllt. Die Umgebung wurde 1980 als Naturschutzgebiet Fischhausen ausgewiesen.
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