Wental, Trockental in Baden-Württemberg, Deutschland.
Das Wental ist ein Trockental nordwestlich von Steinheim am Albuch, das von der Nähe Bartholomäs etwa zehn Kilometer nach Südsüdosten bis zum Steinheimer Becken läuft. Sein Grund besteht aus hellem, braunem Erdboden und spärlichem Gras zwischen ansteigenden Hängen; links zieht eine niedrige Mauer aus grauem und braunem Stein die Böschung entlang, rechts erhebt sich eine hohe graue Felswand mit dunklen Streifen und einer tiefen Ausbuchtung am Fuß. Freistehende Dolomitfelsen tragen Namen wie Nilpferd, Sphinx, Spitzbubenstadel, Wentalweible und Hirschfelsen.
Das Trockental entstand durch die Absenkung des Karstwasserspiegels, wodurch der Talgrund keinen Bach mehr führt. 2008 wurde es zum Naturschutzgebiet erklärt, und seit Juni 2009 sind Crossgolf, Parkour und Bouldern als Ausgleich für den Windpark Essingen verboten.
Die freistehenden Dolomitfelsen tragen Namen wie Nilpferd, Sphinx, Spitzbubenstadel, Wentalweible und Hirschfelsen, die von ihren Formen abgeleitet sind. Seit Juni 2009 weisen Schilder im Tal darauf hin, dass Crossgolf, Parkour und Bouldern verboten sind – als Ausgleich für den Windpark Essingen.
Das Tal ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei ausgeschilderte Wanderwege Zugang zu den verschiedenen Kalksteinformationen bieten. Besucher sollten feste Schuhe tragen, da die Pfade über unebenes Gelände führen und moderne Sportaktivitäten wie Klettern nicht erlaubt sind.
Zu den benannten Dolomitfelsen gehören das Wentalweible, der Spitzbubenstadel und der Hirschfelsen neben Sphinx und Nilpferd. Seit 2023 sind das Tal und sein Felsenmeer als Geotop und Geopoint des UNESCO-Geoparks Schwäbische Alb ausgezeichnet.
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