Oflag XXI-B, Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkriegs in Szubin, Polen.
Oflag XXI-B war ein deutsches Kriegsgefangenenlager in Szubin, das Baracken und Verwaltungsgebäude um ein früheres polnisches Schulgebäude herum enthielt. Die Anlage war mit Stacheldrahtzäunen und Wachtürmen gesichert und konnte mehr als 1.400 Menschen aufnehmen.
Das Lager wurde im September 1939 von deutschen Kräften errichtet und hielt zunächst polnische Zivilisten fest, bevor es zur Gefangennahme von Offizieren der Alliierten umgewandelt wurde. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch 1943 wurde die Anlage in Oflag 64 umstrukturiert und spezialisierte sich auf die Internierung amerikanischer Offiziere.
Die Häftlinge versuchten, ihre militärische Ordnung aufrechtzuerhalten und organisierten Vorträge sowie künstlerische Aktivitäten innerhalb der Baracken. Diese Praktiken halfen den Offizieren, ihre Würde und Hoffnung während der Gefangenschaft zu bewahren.
Der Ort befindet sich in einer kleineren Stadt und ist an kalten Monaten schwer zugänglich, daher sollten Besucher flexibel mit ihren Plänen sein. Eine vorherige Recherche zu lokalen Führungen oder Museumsangeboten ist empfehlenswert, um die Geschichte vor Ort besser zu verstehen.
Im März 1943 führte ein großangelegter Fluchtversuch über einen unterirdischen Tunnel zu einer Entdeckung durch die Wachen. Dieser Vorfall führte letztendlich zur Schließung der ursprünglichen Anlage und ihrer Umgestaltung für die nachfolgende Verwendung.
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