Langwellensendeanlage Mainflingen, Langwellensendeanlage in Mainhausen, Deutschland
Der Mainflingen-Sender ist eine Anlage zur Langwellenfunkübertragung in Mainhausen bei Frankfurt am Main mit mehreren stählernen Gittermaste zwischen 150 und 200 Metern Höhe. Die Masten tragen spezialisierte Antennen, die vom Erdboden isoliert sind und das Langwellensignal über große Entfernungen ausstrahlen.
Die Anlage nahm 1956 ihren Betrieb auf und wurde 1962 umfassend modernisiert, wobei die Sendeleistung von 50 Kilowatt auf 300 Kilowatt erhöht wurde. Diese Steigerung ermöglichte es der Anlage, ein breiteres Gebiet in Europa zu erreichen und zuverlässigere Signale zu liefern.
Die Anlage sendet das DCF77-Zeitsignal, das Millionen von Funkuhren in ganz Mitteleuropa synchronisiert. Dieses Signal ist in vielen Haushalten und Büros unsichtbar präsent und stellt sicher, dass die Zeit überall genau stimmt.
Das Gelände ist gesichert und liegt in der Nähe der Autobahn A3, mit eingeschränktem öffentlichem Zugang zu den Betriebsbereichen. Besucher können die Maste aus der Ferne sehen, sollten sich aber bewusst sein, dass direkte Annäherung an die Sendeanlage nicht möglich ist.
Im südöstlichen Bereich der Anlage befindet sich eine T-förmige Antennenkonfiguration mit zwei separaten verankerten Masten, die speziell zur Verbesserung der Signalverteilung konzipiert wurde. Diese besondere Anordnung ist ein wichtiger Grund, warum der Sender eine so zuverlässige Reichweite über Europa bietet.
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