Stadtpfarrkirche St. Marien und St. Nikolai, Kirchengebäude in Deutschland
Die Stadtpfarrkirche St. Marien ist eine Kirche aus roten Ziegeln im Stil der Backsteingotik in Beelitz. Ihre hohen, geraden Wände und schlichten Fenster prägen das Bild, während im Inneren große Säulen offene Flächen schaffen, die von Stein- und Ziegelwerk geprägt sind.
Die Kirche wurde erstmals 1247 urkundlich erwähnt und enthält Steine aus dieser Zeit in ihren Mauern. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie nach Bränden mehrfach erhöht und erneuert, wobei um 1511 ein flaches Dach mit drei Abschnitten hinzugefügt wurde.
Die Kirche trägt den Namen St. Marien und prägt das Zentrum von Beelitz auf dem Kirchplatz. An ihrer Seite steht die achteckige Wunderblutkapelle, ein kleines Bauwerk, das an frühe Taufkirchen erinnert und die Erinnerung an eine lokale Legende bewahrt.
Die Kirche steht auf dem Kirchplatz im Zentrum von Beelitz und kann von außen frei besichtigt werden. Von April bis September ist es möglich, gegen Vorlage eines Schlüssels die Aussichtsplattform oben auf dem Gebäude zu erreichen, die normalerweise vorher im Kirchenbüro arrangiert werden sollte.
Die Wunderblutkapelle neben der Kirche erinnert an eine mittelalterliche Legende aus dem Jahr 1235, als während eines Kirchenereignisses angeblich Blut auf einem Tuch sichtbar wurde. Dieses Ereignis machte die Kirche zu einem Pilgerort, der Menschen aus der ganzen Region anzog.
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