St. Mariä Himmelfahrt, Schloss- und Pfarrkirche in Köthen, Deutschland
Die Schloss- und Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ist eine klassizistische Kirche in Köthen mit einem griechischen Kreuzgrundriss, hohen Tonnengewölben und schlanken Säulen. Große helle Fenster in den Seitenschiffen durchfluten den Innenraum mit Licht und prägen das helle, offene Aussehen des Gotteshauses.
Der Bau entstand in den Jahren 1827 bis 1832 auf Befehl einer Herzogsfamilie und war für die damalige Zeit ungewöhnlich, da die Stadt überwiegend protestantisch geprägt war. Dieses ehrgeizige Projekt zeigt, wie eine katholische Familie ihre Präsenz in einer anderen religiösen Umgebung ausdrücken wollte.
Die Kirche trägt den Namen einer religiösen Tradition und zeigt in ihrem Inneren Kunstwerke, die Besucher beim Rundgang entdecken können. Der Raum wird von modernen und historischen Werken geprägt, die zusammen das Gesicht dieses Ortes bestimmen.
Besucher können die Kirche an den meisten Tagen der Woche betreten und sollten mit dem Eingang an der Stiftstraße rechnen, wo Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Es ist hilfreich, die Öffnungszeiten vorher zu prüfen und zu beachten, dass die innere Ausstattung am besten bei Tageslicht zu sehen ist.
Der Glockenturm beherbergt mehrere Glocken, von denen die älteste aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt und lateinische Inschriften trägt. Diese historischen Glocken sind Teil eines klingenden Erbes, das über zwei Jahrhunderte hinweg Generationen von Besuchern und Bewohnern begleitet hat.
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