Schwarzach-Durchbruch, Naturschutzgebiet bei Schwarzenbruck und Wendelstein, Deutschland
Der Schwarzach-Durchbruch ist ein Naturschutzgebiet nahe Schwarzenbruck und Wendelstein, wo die Schwarzach eine enge Schlucht durch Sandsteinfelsen gegraben hat. Die Felswände steigen steil auf beiden Seiten des Flusses an und zeigen Hohlräume, Rillen und unregelmäßige Oberflächen, die durch Wasser und Verwitterung entstanden sind.
Das Gebiet erhielt 1936 seinen Schutzstatus und wurde später in das europäische Natura-2000-Netzwerk aufgenommen. Die Sandsteinfelsen selbst entstammen dem Erdmittelalter und wurden durch geologische Vorgänge geformt, die die gesamte Region prägten.
Der Schwarzach-Durchbruch ist bei Wanderern aus der Region sehr beliebt, die den schmalen Pfad entlang der Felswände gehen und dabei das Rauschen des Flusses hören können. Die Sandsteinwände wechseln je nach Lichteinfall die Farbe und wirken morgens anders als am späten Nachmittag.
Es gibt Parkmöglichkeiten am Brückkanal und in Feucht, und der Ort ist auch mit der S-Bahn Linie 3 bis zum Bahnhof Ochenbruck erreichbar. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Wege durch die Schlucht steil und bei Nässe rutschig sein können.
Eine der Höhlen in der Schlucht wird mit dem schwedischen König Gustav Adolf in Verbindung gebracht, der dort 1632 nach einem Militärsieg eine Predigt gehört haben soll. Diese Überlieferung verknüpft die alten Felsen mit einem konkreten Moment aus dem Dreißigjährigen Krieg.
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