Schimmelmann-Mausoleum, Klassizistisches Mausoleum in Wandsbek, Deutschland
Das Schimmelmann-Mausoleum ist ein neoklassizistisches Grabmal in Wandsbek mit vier dorischen Säulen an der Fassade. Im Inneren befinden sich Marmorsarkophage aus Carrara und Stuckornamentierungen, die den Raum mit eleganter Schlichtheit gestalten.
Das Mausoleum wurde zwischen 1785 und 1791 nach Entwürfen von Carl Gottlob Horn errichtet. Es entstand als Grabstätte für den Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann und seine Gattin Caroline.
Das Mausoleum zeigt die Vorliebe der wohlhabenden Kaufmannsfamilien des 18. Jahrhunderts für klassische Formen und italienische Eleganz. Die Innenausstattung mit feinen Stuckverzierungen und wertvollen Materialien spiegelt den Status und Geschmack seiner Erbauer wider.
Der Zugang zum Mausoleum ist eingeschränkt und nur an bestimmten Tagen möglich, daher sollte man sich vorher über die Öffnungstage informieren. Die Treppen im Inneren sind nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Die prachtvollen Marmorsarkophage wurden 1790 mit einem Schiff von Carrara über das Meer nach Hamburg transportiert. Diese aufwendige Anlieferung unterstreicht den großen Wert, den die Familie auf die Qualität der Ausstattung legte.
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