Schloss Marktoberdorf, Ehemaliges fürstbischöfliches Schloss in Marktoberdorf, Bayern, Deutschland.
Schloss Marktoberdorf ist ein ehemaliges fürstbischöfliches Schloss am östlichen Ortsrand von Marktoberdorf, unmittelbar neben der barocken Stadtpfarrkirche St. Martin. Der heutige Barockbau ersetzte 1722 einen Vorgängerbau und wurde von Johann Georg Fischer aus Oberdorf im Allgäu entworfen. Im Garten liegt ein 1996 eröffneter unterirdischer Konzertsaal der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf.
Ein Schloss in Oberdorf ist bereits 1424 urkundlich belegt. Zwischen 1505 und 1517 ließ Fürstbischof Heinrich von Lichtenau einen spätgotischen Neubau errichten, der 1598 und 1599 stark erweitert wurde. Er bestand bis 1722, als Fürstbischof Alexander Sigismund ihn abreißen und durch den heutigen Barockbau von Johann Georg Fischer aus Oberdorf ersetzen ließ. Hier starb 1812 Clemens Wenzeslaus von Sachsen, der letzte Augsburger Fürstbischof.
Im Schlossgarten liegt der 1996 eröffnete unterirdische Konzertsaal der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf, die das Schloss seit 1984 nutzt. Vom Schloss führt die zwei Kilometer lange Kurfürstenallee, eine Lindenallee aus dem 18. Jahrhundert, Richtung Südosten zu einem Aussichtspunkt außerhalb der Stadt.
Das Schloss liegt am östlichen Ortsrand von Marktoberdorf, unmittelbar neben der barocken Stadtpfarrkirche St. Martin, nicht im Zentrum. Von dort führt die zwei Kilometer lange Kurfürstenallee, eine Lindenallee aus dem 18. Jahrhundert, Richtung Südosten zu einem Aussichtspunkt außerhalb der Stadt. Im Garten des Schlosses befindet sich der unterirdische Konzertsaal der Bayerischen Musikakademie.
Der Konzertsaal der Bayerischen Musikakademie Marktoberdorf liegt unterirdisch im Schlossgarten; er wurde 1996 eröffnet, nachdem das Schloss 1984 Sitz der Akademie geworden war. Die zwei Kilometer lange Kurfürstenallee, eine Lindenallee aus dem 18. Jahrhundert, führt vom Schloss nach Südosten zu einem Aussichtspunkt außerhalb der Stadt.
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