Schönsteinhöhle, Naturdenkmalhöhle in Wiesenttal, Deutschland.
Die Schönsteinhöhle ist ein Naturschutzgebiet in Form einer Höhle im Wiesenttal und erstreckt sich durch Dolomitgestein. Das System umfasst mehrere Gänge und Schächte in einer Höhe von etwa 450 Metern und zeigt die geologische Vielfalt der Region.
Die Höhle wurde 1774 von Johann Christian Rosenmüller, Johann Friedrich Esper und August Goldfuß erstmals wissenschaftlich erkundet. Diese frühe Erkundung setzte den Grundstein für das wissenschaftliche Verständnis dieser geologischen Formation.
Die Gegend um die Höhle war in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie archäologische Funde belegen. Besucher können heute noch Spuren dieser alten Besiedlung in der Umgebung erkennen.
Die Höhle ist von Mai bis September für Besucher zugänglich, während sie von Oktober bis März geschlossen bleibt. Die Winterschließung dient dem Schutz der Fledermäuse, die in diesem Zeitraum dort überwintern.
Der Hauptkammer der Höhle zeigt alte Holzwege und Mineralablagerungen, die von früheren Besuchen stammen. Die großen Felsbrocken von Deckeneinbrüchen prägen das Erscheinungsbild des Innenraums bis heute.
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