Botschaft von Kanada, Kanadische Botschaft in Gronau, Bonn, Deutschland
Friedrich-Wilhelm-Straße 18 ist ein Botschaftsgebäude mit klaren geometrischen Formen und großflächigen Fenstern, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken. Die Konstruktion zeigt eine funktionale Designsprache, die für Verwaltungsbauten dieser Zeit typisch ist.
Kanada akkreditierte im Dezember 1949 eine Mission in Bonn, zunächst in der Zitelmannstraße 14, später unter Nummer 22. Das Kanzleigebäude in der Friedrich-Wilhelm-Straße 18 wurde von 1967 bis 1969 nach Plänen des Montrealer Büros Bolton, Ellwood & Aimers errichtet. 1999 zog die Botschaft nach Berlin um; das Gebäude wurde verkauft, zu Büros umgebaut und in Kanadahaus umbenannt.
Das Gebäude trägt den Namen „Kanadahaus“, den es nach dem Umzug der Botschaft nach Berlin 1999 erhielt. Von 2001 bis 2002 wurde es zu Büros umgebaut, seit 2010/11 sind dort Abteilungen der Deutschen Post AG untergebracht; bis Anfang 2022 war es zudem Sitz des Marktforschungsinstituts Infas.
Das ehemalige Kanzleigebäude liegt an der Friedrich-Wilhelm-Straße 18, Ecke Johanniterstraße, im Ortsteil Gronau am Rande des Johanniterviertels, nicht in der Innenstadt. Heute heißt die Immobilie „Kanadahaus“ und dient als Bürogebäude; eine Botschaftsempfang gibt es nicht mehr, seit 2010/11 sind dort Abteilungen der Deutschen Post AG untergebracht.
Der Umbau 2001/02 kostete rund 30 Millionen D-Mark und ergänzte einen fünfgeschossigen gläsernen Ellipsenanbau an der Ostseite sowie ein zurückgesetztes Staffelgeschoss; der Komplex umfasst 4 700 m² Bürofläche. Das Gebäude erhielt den Namen „Kanadahaus“ und beherbergte bis Anfang 2022 das Forschungsinstitut Infas.
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