Burgstall Kraiburg, Mittelalterliche Burgruine in Kraiburg, Deutschland.
Burgstall Kraiburg ist eine Burgruine auf dem Schlossberg in 445 Metern Höhe, von der heute nur noch die Grundmauern einer mittelalterlichen Festung erhalten sind. Der Ort wird von der St. Georg Kapelle geprägt, die an der Stelle der früheren Burg errichtet wurde.
Die Burg wurde um 1100 von Graf Engelbert II. von Spanheim gegründet, der sie durch Heirat mit Uta von Passau zur Grafschaft Kraiburg machte. Durch mehrere Konflikte beschädigt, blieb nur der Bergfried stehen, bis die Verwaltung 1754 verlegt wurde und die Ruine aufgegeben wurde.
Der Ort trägt den Namen Burgstall, was auf die alte Burganlage hinweist, die hier einst stand. Heute können Besucher an der St. Georg Kapelle vorbeigehen und die Spuren dieser früheren Siedlung in der Landschaft erkennen.
Der Ort ist auf dem Schlossberg leicht zugänglich und bietet Informationen an markierten Stellen in der Nähe der St. Georg Kapelle an. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände vorbereiten, da es sich um eine Burgruine auf einem Hügel handelt.
Unter den Burgruinen liegen auch Spuren von Besiedlung aus der Bronzezeit, die lange vor der mittelalterlichen Festung hier vorhanden waren. Diese überlagerten Schichten zeigen, wie der Schlossberg über Jahrtausende hinweg ein wichtiger Siedlungsplatz blieb.
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