L40, Wohnkomplex in Berlin-Mitte, Deutschland.
Linienstraße 40 ist ein Wohngebäude in einem dreieckigen Grundriss, das an der Kreuzung von Rosa-Luxemburg-Straße und Linienstraße steht und mit einer schwarzen Betonkonstruktion aufgebaut wurde. Das Haus verteilt sich über sieben Geschosse und enthält neun Wohnungen mit unterschiedlichen Größen, die von oben her mit Tageslicht versorgt werden.
Das Gebäude wurde 2010 fertiggestellt und markiert eine Abkehr von den traditionellen Wiederaufbauprinzipien, die Berlins Altstadt nach der Wiedervereinigung bestimmten. Mit diesem Projekt bestand ein Interesse daran, neue Architektur neben historischen Strukturen zu platzieren, anstatt sie zu replizieren.
Das Gebäude entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen Künstler und Architekten, die ihre unterschiedliche Fachkompetenz einbrachten. Die schwarze Fassade prägt das Erscheinungsbild des Platzes und zeigt einen modernen Designansatz in der Berliner Altstadt.
Das Grundstück liegt an einer Straßenkreuzung mit guter Sichtbarkeit und ist über beide angrenzenden Straßen leicht zugänglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein reines Wohnhaus handelt, daher sind öffentliche Innenbesichtigungen nicht möglich.
Das Gebäude ruht auf einer druckresistenten Schicht, die Vibrationen und Lärm von unten absorbiert. Dies ist eine praktische Lösung für den Standort in einem verkehrsreichen urbanen Gebiet mit historischem Untergrund.
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