Schloss Guteneck, Schloss und archäologische Stätte in Guteneck, Bayern, Deutschland
Schloss Guteneck ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel in der Oberpfalz, Bayern, mit Steinmauern und Resten verschiedener Bauphasen. Die Anlage liegt erhöht über dem Dorf Guteneck und ist von Wald umgeben.
Guteneck und Weidenthal bildeten seit dem 13. Jahrhundert eine Einheit; die Weidenthaler sind ab 1147 in Weidenthal belegt, um 1300 treten die Murach auf. Wolff Albrecht von Murach verkaufte Guteneck und Weidenthal 1593 an seinen Schwager Hans Adam von Kreith, nachdem er seine Schulden nicht hatte tilgen können. Im Dreißigjährigen Krieg wurden beide Orte von der Soldateska verwüstet, und die lutherische Familie Kreith musste das Land verlassen. Die kinderlos gebliebene Reichsgräfin Franziska von Kreith verkaufte 1894 das Schloss mit Hofgut an ihren Bruder Franz von Spreti.
Guteneck und Weidenthal bildeten seit dem 13. Jahrhundert eine Besitzeinheit, und die Familie von Murach hielt Guteneck rund dreihundert Jahre lang, bis Wolff Albrecht von Murach es 1593 verkaufte. 1694 erlangten die Kreuth die Reichsgrafenwürde und nannten sich Grafen zu Guteneck, Weidenthal und Gleiritsch. Heute findet im Schloss ein Weihnachtsmarkt statt.
Das Gelände liegt auf einem Hügel, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Ein Besuch bei trockenem Wetter macht das Erkunden der Ruinen deutlich einfacher.
Unter den Burgmauern wurden archäologische Funde gemacht, die auf menschliche Aktivität lange vor dem Bau der Burg hinweisen. Die Anlage liegt damit auf einem Ort, der schon in vorgeschichtlicher Zeit genutzt wurde.
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