Hallenbad Nordhorn, Bürogebäude und Architekturdenkmal in Nordhorn, Deutschland
Die Hallenbad Nordhorn ist ein Bürogebäude und Baudenkmal in der Stadt Nordhorn mit einer charakteristischen Fassade entlang des Stadtrings. Ein zusätzlicher Pavillon an der Seite war ursprünglich als Milchbar und Eisdiele konzipiert und bildet einen wichtigen Teil der Gesamtanlage.
Das Gebäude wurde 1953 eröffnet und war das erste Hallenbad in Niedersachsen nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach einem großen Brand 2012 wurde die zerstörte Anlage später zu einem Bürogebäude umgebaut, wobei die geschützte Fassade erhalten blieb.
Der Ort war lange Zeit ein Treffpunkt für Familien und Kinder, die zum Schwimmen kamen und die angegliederte Eisdiele nutzten. Diese soziale Funktion prägt bis heute die Erinnerung vieler Nordhorner an das Gebäude und seinen Platz im Stadtzentrum.
Das Gebäude beherbergt heute die Zentrale der Wohnungsgenossenschaft Gewo und ist als Privatbau nicht öffentlich zugänglich. Besucher können die Architektur und die geschützte Fassade von außen entlang des Stadtrings betrachten und die historischen Details des Pavillons schätzen.
Der Pavillon mit der ursprünglichen Eisdiele hat über die Jahre eine besondere Bedeutung für ältere Nordhorner entwickelt, die dort ihre Kindheitserinnerungen verbinden. Diese persönliche Geschichte des Ortes ist heute oft das, woran sich Bewohner erinnern, wenn sie das Gebäude sehen.
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