Haus Sabelsberg, auf einer Erhöhung gelegene Villa in der Stadt Boppard
Haus Sabelsberg ist eine Villa in Boppard aus dem Jahr 1910 mit Fachwerk-Elementen und einem markanten Torhaus mit drei Geschossen. Das Gebäude sitzt in einem großzügigen Park und zeigt eine Mischung aus historischer Bauweise und späteren Ergänzungen, darunter eine Kapelle mit Orgel aus den 1960er Jahren.
Die Villa wurde 1910 von Freifrau von Böskeneck erbaut und diente zunächst als privater Wohnsitz auf umfangreichen Ländereien. Nach dem Verkauf in den 1920er Jahren durchlief das Haus mehrere Funktionen: Erholungsstätte für eine Krankenkasse, britisch-amerikanischer Rückzugsort nach 1945 und schließlich ab 1957 Fachschule der Borromäerinnen mit religiösen Erweiterungen.
Das Haus wird heute von der Fazenda da Esperanca genutzt, einer katholischen Gemeinschaft, die jungen Menschen Platz für gemeinsames Leben und Arbeiten bietet. Der Ort zeigt, wie sich seine Bedeutung gewandelt hat: von Wohnhaus über Fachschule bis zur heutigen Gemeinschaftsstätte, wobei jede Phase die wechselnden Bedürfnisse der Menschen in Boppard widerspiegelt.
Das Haus liegt auf einer Anhöhe in Boppard und ist zu Fuß vom Bahnhof erreichbar, der nur wenige Schritte entfernt ist. Die Umgebung bietet ruhige Straßen und Parks, die zum Erkunden einladen, während Marksburg Burg und andere Sehenswürdigkeiten leicht erreichbar sind.
Das Torhaus wurde in jüngster Zeit sorgfältig saniert und ist bemerkenswert für seine drei Geschosse und seine Funktion als repräsentativer Eingang. Der Bau zeigt, wie die Besitzer im frühen 20. Jahrhundert großen Wert auf einen beeindruckenden ersten Eindruck legten.
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