Haus der Demokratie Leipzig, Kulturdenkmal Gebäude in Connewitz, Leipzig, Deutschland.
Das Haus der Demokratie Leipzig steht als geschütztes Kulturdenkmal im Stadtteil Connewitz und dient als Zentrum für politische Bildung, gesellschaftliche Initiativen und demokratische Engagement-Aktivitäten.
Ursprünglich zwischen 1901 und 1903 vom Architekten Otto Wilhelm Scharenberg als städtisches Waisenhaus erbaut, diente das Gebäude später verschiedenen Funktionen einschließlich eines Wehrmacht-Lazaretts während des Zweiten Weltkriegs, bevor es bis 1989 Sitz der SED-Stadtleitung wurde.
Seit 1990 beherbergt das Gebäude mehrere kulturelle Einrichtungen einschließlich des Tanzcafé Ilses Erika, der Kinobar Prager Frühling, der Umweltbibliothek Leipzig und des Archivs Bürgerbewegung Leipzig, wodurch Kunst, Kultur und demokratische Bildung gefördert werden.
Das in der Bernhard-Göring-Straße 152 in Connewitz gelegene Gebäude bietet 682 Quadratmeter Raum für Workshops, Ausstellungen, Vorträge und Diskussionen mit regelmäßiger Programmgestaltung zu Menschenrechten und demokratischer Teilhabe.
Gedenktafeln erinnern an Kinder des ehemaligen Waisenhauses, die in nationalsozialistischen Euthanasie-Einrichtungen ermordet wurden, während vor dem Gebäude verlegte Stolpersteine diese jungen Holocaust-Opfer ehren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.