Springer-Hochhaus, Verlagshaus in Neustadt, Hamburg, Deutschland
Das Verlagshaus Axel Springer ist ein 50 Meter hohes Bürogebäude mit 14 Geschossen und einer markanten Fassade aus rauer Marmorplatte. Das Haus prägt den Platz Axel-Springer-Platz 1 mit seiner unverwechselbaren Außenhülle und beherbergt heute verschiedene Mietflächen für verschiedene Nutzer.
Das Gebäude entstand zwischen 1951 und 1956 auf dem Gelände der zerstörten Conventgarten-Konzerthalle und symbolisierte den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. In den folgenden Jahrzehnten wurde es zum Sitz der Axel Springer Verlagsgruppe und prägte damit die Medienlandschaft Deutschlands.
Die Eingangshalle beherbergt ein großes zweiteiliges Mosaik des Künstlers Wilhelm Haerlin, das als eines seiner bedeutendsten Werke im öffentlichen Raum gilt. Das Kunstwerk prägt den ersten Eindruck, wenn man das Gebäude betritt.
Das Gebäude ist über die öffentlichen Verkehrsmittel gut erreichbar und befindet sich im Zentrum von Hamburg-Mitte. Besucher sollten beachten, dass Teile des Gebäudes Privatraum sind, während der Eingangsbereich mit dem Mosaik öffentlich zugänglich bleibt.
Im Jahr 1972 wurde das Gebäude von der Roten Armee Fraktion angegriffen, was mehrere Menschen verletzte und ein Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte markierte. Dieses Ereignis machte das Haus zum Symbol der politischen Konflikte dieser Zeit.
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