Gemeindehaus der Herrnhuter Brüdergemeine, Gebäude im Berliner Ortsteil Neukölln
Die Betsaal der Brüdergemeine ist ein modernes Kirchengebäude aus Beton in Berlins Stadtteil Neukölln. Das Komplexgebäude umfasst mehrere verbundene Flügel mit einer Stahlrahmenkonstruktion, großen Glasflaechen fuer natuerliches Licht und einfachen, geradlinigen Formen ohne überflüssige Verzierungen.
Die Gemeinde entstand im fruehen 18. Jahrhundert in Herrnhut und zog Mitte des 18. Jahrhunderts nach Berlin, um Konflikten zu entgehen. Das ursprüngliche Betsaal-Gebaeude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, worauf der heutige Neubau 1962 entstanden ist.
Die Betsaal der Brüdergemeine trägt den Namen der Glaubensgemeinschaft, die sich hier versammelt. Der Innenraum folgt ihrer Tradition ohne Kruzifix oder Altar, mit schlichten Holzbänken und weißen Wänden, die den Fokus auf Gemeinschaft statt Prunk legen.
Das Gebäude liegt auf der Kirchgasse im Stadtteil Rixdorf und ist mit oeffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Der Innenraum ist offen gestaltet und bietet einen ruhigen, respektvollen Ort fuer Gebet und Gedanken.
Das Gebäude beherbergt eine grosse Bronzeglocke mit Inschriften in tschechischer Sprache, die an die historischen Verbindungen der Gemeinde zu boehimischen Siedlern erinnert. Diese Glocke ist ein seltenes Symbol fuer die Verflechtung von Glauben und Migration in Berlins Geschichte.
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