Villa de Freitas, Kulturdenkmal in Othmarschen, Deutschland
Villa de Freitas ist ein denkmalgeschütztes Wohngebäude an der Elbchaussee 239 im Hamburger Stadtteil Othmarschen, entworfen von den Architekten Lundt & Kallmorgen. Zum Anwesen gehören neben dem Haupthaus auch zwei Gewächshäuser und Wirtschaftsgebäude auf dem westlichen Teil des Grundstücks.
Der Kaufmann Carlos Pedro de Freitas erwarb das Grundstück 1903 von den Erben des Barons Johannes Eduard von Mutzenbecher und ließ das heutige Gebäude errichten. In dieser Zeit entstanden entlang der Elbe viele solcher Villen, da die Gegend zur bevorzugten Wohngegend erfolgreicher Kaufleute geworden war.
Die Elbchaussee war im frühen 20. Jahrhundert die bevorzugte Adresse wohlhabender Hamburger Kaufleute, und dieses Gebäude gehörte zu den repräsentativen Anwesen dieser Reihe. Wer heute daran vorbeifährt, sieht noch deutlich, wie Reichtum und gesellschaftlicher Rang damals in Stein und Gartenanlage zum Ausdruck gebracht wurden.
Die Villa liegt an der Elbchaussee und ist von der Straße aus gut sichtbar; das Anwesen befindet sich in einem ruhigen Wohngebiet mit guter Anbindung. Da es sich um ein privates Wohngebäude handelt, ist ein Betreten des Grundstücks nicht möglich.
Das Haus stand jahrelang leer, bevor es 2011 erworben und umfassend saniert wurde, um wieder als Wohnhaus genutzt werden zu können. Der Name der Villa ist bis heute erhalten geblieben und erinnert an die ursprüngliche Kaufmannsfamilie, die das Anwesen einst prägte.
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