Kunstmuseum Ahlen, Kunstmuseum in Ahlen, Deutschland
Das Kunstmuseum Ahlen nutzt eine Gründerzeitvilla der Freifrau von Kalkstein am ehemaligen Westtor der Ahlener Innenstadt, die für die Eröffnung im Oktober 1993 aufwendig renoviert wurde. 1996 kam ein Neubau mit gewölbtem Tonnendach hinzu, sodass historische und moderne Architektur ein Ensemble bilden. Die Sammlung umfasst rund 1500 Werke von mehr als 200 Künstlerinnen und Künstlern.
Das Museum wurde 1993 gegründet, als Theodor F. Leifeld die frühere Residenz umgestaltete. Die Erweiterung kam 1996 hinzu und ermöglichte mehr Platz für die wachsende Sammlung.
Die seit 2006 aufgebaute Sammlung stellt das Licht in den Mittelpunkt: spätimpressionistische und expressionistische Bilder von Renoir, Nolde und Rohlfs, deutsche konstruktiv-konkrete Kunst nach 1945 von Fritz Winter und Imi Knoebel. Hinzu kommen Arbeiten der ZERO-Künstler Heinz Mack, Adolf Luther und Günther Uecker, ein Konvolut von Timm Ulrichs und der Nachlass Andreas Horlitz von 2016.
Das Museum liegt in der Ahlener Fußgänger-Altstadt am Standort des ehemaligen Westtors und ist zu Fuß von den umliegenden Straßen erreichbar. Die historische Villa und der Neubau von 1996 bilden ein Ensemble, draußen ergänzen Skulpturengarten und Lichtprojektion auf dem Tonnendach den Rundgang. Für die Wechselausstellungen und die Sammlungsräume sollte man ausreichend Zeit einplanen.
Im Außenbereich zeigt das Museum einen Skulpturengarten, eine große Lichtprojektion von Egill Saebjörnsson auf dem Tonnendach des Neubaus und ein Lichtkunstwerk von Adam Barker-Mill. 2024 schenkten die Sammler Brigitte Spethmann-Heitlage und Eckhard Heitlage einen Teil ihrer Sammlung Speth-Lage mit Positionen der Konkreten Kunst.
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