St. Jakobus, Kirchengebäude in Achslach
St. Jakobus Achslach ist eine Pfarrkirche im Zentrum des Dorfes Achslach in Bayern, gebaut aus grauem Feldstein mit einem aufragenden Kirchturm. Der Innenraum ist hell gestrichen, mit einem barocken Hochaltar aus dem frühen 18. Jahrhundert, Seitenaltären mit Heiligenbildern und historischen Reliquiaren sowie einer funktionsfähigen Orgel aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde 1833 in nur sechs Monaten erbaut und ersetzte eine ältere Kirche an dieser Stelle, wobei der Turm aus dem 15. Jahrhundert erhalten blieb. Der Turm wurde 1867 erhöht und mit einem schiefer-gedeckten Pyramidendach versehen, während die Kirchenglocken nach dem Zweiten Weltkrieg erneuert wurden.
Die Kirche ist dem Heiligen Jakobus gewidmet, dessen Name auf die christliche Verehrung dieses Apostels hinweist. Der Innenraum wird heute noch für regelmäßige Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen genutzt, wobei die Gläubigen sich vor den Altären und Heiligenstatuen versammeln, die an den Wänden aufgestellt sind.
Die Kirche befindet sich im Zentrum des Dorfes Achslach am Fuße des Kirchbergs neben dem Fluss Teisnach und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher können außerdem die kleine Grotte mit der Marienstatue im Außenbereich besuchen und den Friedhof erkunden.
Die Orgel von 1854 wurde vom lokalen Erbauer Carl Ludwig Edenhofer geschaffen und war für ihre Zeit technisch innovativ mit einem Schleifladen-System, das die Orgelbauerkunst der Region beeinflusste. Das Instrument wurde 2012 sorgfältig restauriert und funktioniert noch immer, wobei es ein seltenes Beispiel gut erhaltener historischer Orgelbautechnik aus dem 19. Jahrhundert darstellt.
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