St. Marien, Protestantische Kirche in Stadtilm, Deutschland
Die Marienkirche in Stadtilm ist ein protestantisches Gotteshaus mit einer markanten Doppelturmfassade, die rundbögige Säulenportale und aufwendig gestaltete gotische Fenster in der Steinfront zeigt. Der Innenraum wurde nach einem verheerenden Brand mit einem breiten spätbarocken Altaraufsatz von 1788 und einer mächtigen Orgel mit 32 Registern von 1903 ausgestattet.
Der ursprüngliche Bau stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1235 geweiht, doch ein Brand 1780 zerstörte alles außer den Außenmauern. Der Wiederaufbau folgte klassischen Baumustern und die Ausstattung wurde im Stil der Zeit erneuert.
Der Name verweist auf die Marienverehrung, die im Mittelalter die Gestaltung vieler Kirchen prägte. Besucher sehen heute noch die barocke Innenausstattung, die nach dem Brand von 1780 neu geschaffen wurde.
Das Gebäude ist von außen gut zugänglich und die Architektur der Fassade lässt sich aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden. Besucher sollten überprüfen, ob Innenzugang während Gottesdienste möglich ist, da dies die regulären Öffnungszeiten beeinflussen kann.
Eine hölzerne Treppe in der südlichen Turmkammer wurde während der Renovierung von 1899 eingebaut und dokumentiert den Wunsch der Zeit, gotische Elemente wiederherzustellen. Diese Treppe ist heute eines der weniger bekannten Details, das Besuchern beim Erkunden der Türme auffallen kann.
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