Museum der Westlausitz Kamenz, Naturwissenschaftliches Museum in Kamenz, Deutschland
Das Museum der Westlausitz zu Kamenz ist ein Naturwissenschaftsmuseum in der Stadt Kamenz, das sich der regionalen Umwelt und Geschichte widmet. Es vereint Sammlungen zur Zoologie, Geologie, Botanik und Archäologie, um die Besonderheiten der Westlausitz aus wissenschaftlicher Sicht zu erklären.
Das Museum entstand als Sammlungsstätte für regionale Objekte und wurde später modernisiert, um wissenschaftlichen Standards zu entsprechen. Die Neueröffnung im Jahr 2002 etablierte es als wichtiges Zentrum für regionale Forschung und Kulturvermittlung in der Westlausitz.
Das Museum zeigt, wie die Menschen in der Westlausitz seit langem mit ihrer Landschaft leben und sie nutzen. Die Ausstellungen helfen zu verstehen, welche Rohstoffe die Region geprägt haben und wie sich die Umwelt verändert hat.
Das Elementarium im Ponickauhaus und die Stadtgeschichte im Malzhaus liegen sich an der Zwingerstraße gegenüber und sind durch eine gläserne Brücke verbunden; ein Ticket gilt für beide. Im Ponickauhaus gibt es zudem eine Bibliothek, einen botanischen Garten, ein Café und einen Museumsshop. Die Sammlungen lagern im Sammelsurium in der Macherstraße 140.
Das Kellergewölbe des Ponickauhauses stammt aus dem Jahr 1225 und verband einst drei separate Bürgerhäuser, die bei einem Stadtbrand im 15. Jahrhundert zerstört wurden; auf ihrem Grundriss entstand der heutige Bau. Die 2004 ergänzte gläserne Brücke zum Malzhaus überspannt die Zwingerstraße zwischen den beiden Museumsgebäuden.
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