Stumm-Kirche, Neugotische Familienkapelle in Neunkirchen, Deutschland
Die Stummsche Kapelle ist ein Kirchenbau mit neugotischen Merkmalen auf einem Hügel oberhalb von Neunkirchen. Ihr Inneres zeigt spitzbogige Fenster und ein gewölbtes Dach, während die Sandsteinfassade die klassische Stilrichtung des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Die Kapelle wurde 1852 bis 1854 vom Architekten Mathias Mußweiler als eine der frühesten neugotischen Bauten in der Region errichtet. Schwere Kriegsschäden und ein Unglück in den 1930er Jahren beschädigten das Gebäude erheblich.
Die Kapelle zeigt auf, wie wohlhabende Industriefamilien im 19. Jahrhundert ihre Frömmigkeit durch private Bauwerke ausdrückten. Besucher sehen heute ein Zeugnis davon, wie persönlicher Glaube und geschäftlicher Erfolg in dieser Zeit zusammenhingen.
Die Kapelle befindet sich auf einem Hang und ist von oben über einen Gehweg zugänglich, der mit Wanderwegen verbunden ist. Das Gelände kann je nach Wetter rutschig sein, daher sollte man festes Schuhwerk tragen.
Das Bauwerk war ursprünglich mit vier gusseisernen Verzierungen aus der örtlichen Eisenhütte gekrönt. Nur zwei dieser Schmuckelemente haben bis heute überlebt, die anderen gingen während des Krieges verloren.
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