Talbrücke Holledau, Bogenbrücke in Schweitenkirchen, Deutschland.
Die Autobahnbrücke Holledau ist ein Betonbogen über ein Tal entlang der Bundesautobahn 9 zwischen den Orten Geisenhausen und Schweitenkirchen. Das Bauwerk besteht aus 16 Spannfeldern in Spannbetonbauweise und überquert das Gelände über eine Länge von etwa 400 Metern.
Der Bau begann 1937 und endete 1939 als Teil der Ausbauplanung der Autobahn. Nach Kriegsschäden wurde die Brücke 1949 saniert und steht heute als Denkmal unter Schutz.
Die Brücke zeigt massive Bögen mit Granitplatten in unterschiedlichen Farben, die beim Vorbeifahren deutlich zu sehen sind. Diese Gestaltung spiegelt wider, wie man damals Straßenbauwerke monumental und sichtbar gestalten wollte.
Der beste Blick auf die Brücke ergibt sich von den Straßenseiten oder Hügeln in der Nähe, da man sie von der Autobahn nur kurz sieht. Es gibt mehrere Punkte in der Umgebung, von denen man die gesamte Struktur und ihre Bögen gut fotografieren kann.
Die Brücke gilt als eines der beeindruckendsten Beispiele der deutschen Spannbeton-Ingenieurskunst aus der Zeit vor dem Krieg. Viele Verkehrsteilnehmer fahren täglich über sie, ohne zu bemerken, dass sie ein geschütztes Denkmal überqueren.
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