Bewobau-Siedlung Quickborn, Wohnkomplex in Marienhöhe, Quickborn, Deutschland.
Die Bewobau-Siedlung Quickborn ist eine Wohnanlage mit 67 Einfamilien- und Doppelhäusern, die in neun verschiedenen Bautypen angeordnet sind. Diese Häuser verteilen sich über ein rechteckiges Areal zwischen der Kieler Straße und anderen Grenzstraßen und bilden ein zusammenhängendes Wohngebiet.
Die Siedlung entstand zwischen 1962 und 1963 nach Plänen des Architekten Richard Neutra. Sie erhielt 2006 den Status eines Kulturdenkmals.
Die Häuser zeigen die Gestaltungssprache der Nachkriegszeit mit großen Glasflächen und flachen Dächern, die einen modernen Wohnstil für damalige Verhältnisse verkörpern. Diese Merkmale prägen bis heute das Bild der Siedlung und zeigen, wie sich der Wohnkomfort in Deutschland in den 1960er Jahren veränderte.
Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden und erstreckt sich über ein überschaubares Areal, das von verschiedenen Straßen begrenzt wird. Der beste Zugang ist von der Kieler Straße aus, wo sich das Zentrum der Anlage befindet.
In den 1960er Jahren versuchte die Bewobau-Gesellschaft, die Häuser attraktiver zu machen, indem sie zu Verkaufspreisen ein Automobil anbot. Dieses Angebot war ein ungewöhnlicher Marketingtrick für eine Wohnanlage und zeigt die kreative Verkaufsstrategie der damaligen Zeit.
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