Stammstrecke, am 28. April 1972 eröffnete 11 km lange West-Ost-Verbindung der S-Bahn München zwischen dem Bahnhof Pasing und dem Ostbahnhof
Die Stammstrecke ist eine Bahnlinie in München, die den Osten und Westen der Stadt unterirdisch verbindet. Sie verläuft durch einen Tunnel im Zentrum und bedient wichtige Stationen wie Hauptbahnhof, Karlsplatz und Marienplatz, mit bis zu 27 Zügen pro Stunde in jede Richtung.
Die Stammstrecke wurde zwischen 1966 und 1972 erbaut und am 28. April 1972 eröffnet, als München die Olympischen Spiele ausrichtete. Das Projekt war eine Antwort auf die Notwendigkeit, schnell ein modernes Verkehrssystem für das Großereignis und die wachsende Stadt zu schaffen.
Die Stammstrecke trägt den Namen der durchgehenden Bahnstrecke und verbindet das Herz Münchens unterirdisch. Täglich erleben Fahrgäste in den Stationen wie Marienplatz und Karlsplatz das Treiben der Stadt, wenn Menschen zu Arbeit, Einkaufen und Freizeit unterwegs sind.
Die Stationen verfügen über Aufzüge und Rampen für barrierefreien Zugang, und an vielen Halten können Fahrgäste auf der gleichen Ebene umsteigen. Während der Stoßzeiten fahren Züge manchmal im Abstand von zwei Minuten, daher sollte man sich bei Bedarf an Personal oder Aushänge wenden.
Unter dem heutigen Tunnel befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Luftschutzbunker, der später sogar für die Pilzzucht genutzt wurde. Heute liegen die U-Bahn-Linien U3 und U6 teilweise unter den Spuren dieser historischen Struktur.
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