Zollmuseum Friedrichs, Zollmuseum in Aachen, Deutschland
Das Zollmuseum Friedrichs in Aachen ist ein Zollmuseum mit 22 Räumen und etwa 3000 Objekten zu Zollausrüstung, Dokumenten und Materialien rund um Grenzkontrolle und Handelsbestimmungen. Die Exponate verteilen sich auf sieben thematische Bereiche, die von mittelalterlichen Zollpraktiken bis zu modernen Grenzoperationen reichen.
Das Museum wurde 1984 von Christian Friedrichs, einem ehemaligen Zollamtsleiter, gegründet und befindet sich in einem roten Backsteingebäude von 1933, das ursprünglich als Büros für Zollbeamte diente. Die Räumlichkeiten dokumentieren die Entwicklung der Zollkontrolle über Jahrhunderte hinweg.
Die Sammlung zeigt beschlagnahmte Gegenstände wie ausgestopfte Tiere, Krokodiltaschen und Schlangenhautprodukte, die verdeutlichen, welche Waren über Grenzen hinweg illegal gehandelt wurden. Diese Objekte erzählen Geschichten von Zollbeamten und ihren Ermittlungen im Alltag.
Besucher können die sieben thematischen Bereiche selbstständig erkunden oder an vorher angemeldeten Führungen teilnehmen. Das Museum ist leicht zugänglich und bietet einen guten Überblick über alle Exponate ohne überwältigende Menschenmengen.
Im Keller des Museums befindet sich eine vollständig rekonstruierte versteckte Brennerei, in der früher illegale Spirituosen hergestellt wurden. Daneben zeigt ein Schusterladen-Nachbau, wie Schmuggler ihre illegalen Waren in Schuhen und Möbeln versteckten.
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