Dominikanerinnenkloster Reutin, Dominikanerkloster in Wildberg, Deutschland.
Kloster Reuthin ist ein Dominikanerinnenkloster in Wildberg, das auf einer Flussterrasse oberhalb des Wildbachs erbaut wurde. Die Anlage umfasste eine Klosterkirche und mehrere Wohngebäude der Ordensfrauen, die gemeinsam ein funktionales religiöses Zentrum bildeten.
Graf Burkhard III von Hohenberg gründete das Kloster 1252 durch die Vergabe von Land aus der Pfarrkirche Oberjettingen an die Schwestern. 1288 übernahmen es die Dominikanerinnen und gaben dem Kloster seine spätere religiöse Ausrichtung.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein wichtiger Ort für die Familie von Hohenberg und diente ihr als Familiengrablege. Die Dominikanerinnen prägen bis heute das religiöse Leben in der Region durch ihre spirituelle Präsenz.
Das Kloster liegt auf einer Anhöhe über dem Wildbach und ist zu Fuß vom Ortskern Wildbergs zu erreichen. Besucher sollten mit unebenem Gelände und Treppen rechnen, daher sind feste Schuhe empfehlenswert.
Ein Feuer 1824 zerstörte die Klosterkirche und das Hauptgebäude vollständig und machte die Anlage damit unbrauchbar. Die Ruinen blieben lange Zeit als Wahrzeichen der untergegangenen religiösen Gemeinschaft sichtbar.
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