Evangelische Kirche, Kirchengebäude in Saarburg, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Die Evangelische Kirche in Saarburg ist eine 1893 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Natorp aus Bad Oldesloe vollendete Saalkirche, deren Bau der Kreisbaumeister Heudler leitete. Im Inneren tragen rötliche Steinrippen und gebündelte Pfeiler das Gewölbe; drei Glasfenster des Trierer Künstlers Werner Persy stehen hinter einem hellgrauen Stein-Altar mit Arkadenrelief. Eine Holzkanzel mit grünem Banner und weißem Kreuz ist den Sitzbänken zugewandt.
Der protestantische Gottesdienst in Saarburg fand im Saal des Amtsgerichts statt, bis die Kirche am 11. Juli 1893 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Natorp aus Bad Oldesloe eingeweiht wurde; die Grundsteinlegung war am 8. Mai 1892. Am 1. April 1895 wurde Saarburg eine selbständige Kirchengemeinde. Nach schweren Schäden durch Luftangriffe im Dezember 1944 wurde die Kirche am 10. April 1949 wieder eingeweiht.
Die Gemeinde entstand 1851 als Teil der Pfarrei Merzig, und die Gottesdienste fanden bis zur Einweihung der Kirche 1893 im Saal des Amtsgerichts statt. Am 1. April 1895 wurde Saarburg eine selbständige Kirchengemeinde. Die Kirche ist bis heute das geistliche Zentrum einer Gemeinde, die auf etwa 1800 Mitglieder angewachsen ist.
Der Zugang zum Gebäude ist einfach und die Kirche liegt zentral in Saarburg, sodass sie zu Fuß leicht zu erreichen ist. Besucher sollten prüfen, wann öffentliche Gottesdienste stattfinden, um sicherzustellen, dass sie die Kirche betreten können.
Die Glasfenster der Kirche stammen von dem Trierer Künstler Werner Persy und sind heute ihre Hauptsehenswürdigkeit. Von der Ausstattung von 1893 sind nur Altar und Kanzelkorb erhalten; bei Luftangriffen im Dezember 1944 wurde das Gebäude schwer beschädigt und am 10. April 1949 wieder eingeweiht.
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