Liebfrauenheide, Kirchengebäude in Klein-Krotzenburg, Deutschland.
Die Liebfrauenheide ist eine Kapelle auf einem Hügel in Hainburg mit Steinmauern und religiöser Ausstattung. Der Bau von 1868 beherbergt religiöse Kunstwerke und Andachtsgegenstände aus verschiedenen Epochen.
Die erste Kapelle entstand 1736 um ein hölzernes Marienbildnis, das Hirten um 1620 in einer ausgehöhlten Eiche nahe Dreckshausen gefunden hatten. Die heutige Kapelle wurde später errichtet, nachdem das ursprüngliche Heiligtum in die Nikolauskirche verlegt worden war.
Der Ort ist seit langem ein Wallfahrtsziel für Gläubige, die zur Marienverehrung kommen. Besucher finden hier eine stille Andachtsatmosphäre, die von religiöser Hingabe geprägt ist.
Der Ort ist am besten bei gutem Wetter zu besuchen, da der Hügel exponiert liegt und der Weg kann je nach Jahreszeit matschig sein. Die Kapelle ist frei zugänglich, aber besucher sollten respektvolles Verhalten gegenüber dem religiösen Charakter des Ortes bewahren.
Der hölzerne Marienbildnis, das die Gründung des Ortes auslöste, wird heute nicht mehr hier aufbewahrt, sondern befindet sich in der Nikolauskirche. Diese Trennung zeigt, wie sich Wallfahrtsorte im Laufe der Zeit verändern und entwickeln.
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