Bohnenländer Eiche, Naturdenkmal nahe dem Forsthaus Bohnenland in Brandenburg an der Havel, Deutschland
Die Bohnenländer Eiche war eine Stieleiche in der Nähe des Forsthauses Bohnenland, die sich durch ihre außergewöhnliche Größe auszeichnete. Der Stamm hatte einen Umfang von etwa 8 Metern, was diesen Baum zu einem der stärksten seiner Art in Deutschland machte.
Der Baum erhielt 1934 offiziellen Schutzstatus als Naturdenkmal und wurde damit rechtlich bewahrt. Ein Blitzschlag im Jahr 1943 beschädigte ihn schwer, woraufhin der Stamm später mit Steinen und Lehmschichten verstärkt wurde, um das Überleben des Baumes zu sichern.
Die Eiche stand im Altstädtischen Forst unweit des Forsthauses Bohnenland, nahe dem Wohnplatz Bohnenland zwischen Bohnenländer See und Gallberg. Ihre Größe machte sie zum lokalen Bezugspunkt: 2001 maß der Stamm in einem Meter Höhe 8,42 Meter Umfang und an seiner schmalsten Stelle, der Taille, 8,12 Meter.
Die Eiche stand im Altstädtischen Forst unweit des Forsthauses Bohnenland, etwa auf halber Strecke zwischen Bohnenländer See und Gallberg und damit außerhalb der Innenstadt. Seit dem Auseinanderbrechen des Stammes in der Sturmnacht vom 13. auf den 14. November 2015 gibt es keinen stehenden Baum mehr zu sehen; die Stelle liegt im offenen Waldgelände.
Den 1943 durch Blitzschlag entstandenen Spalt füllten Hans Lubitz und Hermann Knape 1956 mit Lehm und mauerten ihn mit Ziegelsteinen zu. 2001 betrug der Umfang in einem Meter Höhe 8,42 Meter, im Juli 2015 in Brusthöhe 8,36 Meter, bevor im September ein großer Ast abbrach und der Baum in der Sturmnacht vom 13. auf den 14. November 2015 vollständig auseinanderbrach.
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