Gottschedstraße 22, Denkmalgeschütztes Wohngebäude in der Inneren Westvorstadt, Leipzig, Deutschland
Gottschedstraße 22 ist ein geschütztes vierstöckiges Wohngebäude im Neo-Renaissance-Stil in der Leipziger Westvorstadt mit acht Fensterachsen auf der Fassade. Das Erdgeschoss beherbergt ein Restaurant und zwei Ladengeschäfte, während das Dachgeschoss vier Maisonetten-Wohnungen enthält.
Die Architekten Pfeifer & Händel entwarfen das Gebäude 1882 für Carl Eduard Sperling als Neubau. Edmund Wagner erwarb das Haus später 1909 und nach der Wiedervereinigung führte eine Familie als Nachkommen früherer Eigentümer umfangreiche Restaurierungen durch.
Das Gebäude zeigt die typische Formensprache des späten 19. Jahrhunderts mit seinen dekorativen Elementen und stellt ein Beispiel für die gehobene Wohnkultur der damaligen Zeit dar. Besucher können beim Spaziergang durch die Straße die Qualität der damaligen Architektursprache unmittelbar erleben.
Das Gebäude ist von außen gut zugänglich und der öffentliche Raum ist immer begehbar. Die Ladengeschäfte und das Restaurant im Erdgeschoss können Besucher direkt von der Straße erreichen, was das Erkunden der Gegend erleichtert.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das Gebäude von Nachkommen der ursprünglichen Eigentümer übernommen, die es zwischen 1999 und 2001 unter der Leitung des Architekten Elmar Nolte komplett neugestalteten. Diese sorgfältige Restaurierung bewahrte die historische Substanz, während sie das Gebäude für modernes Wohnen und Gewerbe nutzbar machte.
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