Kaffeehaus am Emmasee, Geschütztes Kulturdenkmal im Stadtteil Schwachhausen, Bremen, Deutschland.
Das Kaffeehaus am Emmasee ist ein ein- bis zweigeschossiger kubischer Bau, den Hans Budde und Carsten Schröck von 1963 bis 1964 im Emmasee im Bremer Bürgerpark nahe den Tiergehegen errichteten. Drei quadratische Pavillons von je 8 m × 8 m haben Decken, die jeweils von einer mittigen Pilzstütze getragen werden; das Haus scheint über dem See zu schweben.
Das Gebäude wurde 1867 von Heinrich Müller als einfache hölzerne Konstruktion am Emmasee errichtet und 1874 erweitert, um wachsende Besucherzahlen aufzunehmen. Diese frühen Umbauten zeigen, wie schnell das Bürgerpark-Gelände an Beliebtheit gewann.
Das Gebäude ist nach der Gräfin Emma von Lesum (um 975/980–1038) benannt, die der Legende nach 1032 der Stadt Bremen die Weide stiftete, aus der die heutige Bürgerweide wurde. Nach einem Umbau 2010 wurde es als „emma am see“ wiedereröffnet.
Das Haus steht im Emmasee selbst, nahe den Tiergehegen des Bürgerparks, und ist zu Fuß durch den Park erreichbar; das Obergeschoss wurde 1969 ausgebaut. Nach einem Umbau 2010 wurde es als „emma am see“ wiedereröffnet.
Der Bau von 1963–64 nach Plänen von Hans Budde und Carsten Schröck steht im Emmasee selbst, nicht an seinem Ufer, sodass Wasser von innen wie von außen sichtbar ist und das Haus zu schweben scheint. 1974 erhielt er den BDA-Preis; das Obergeschoss wurde 1969 ausgebaut.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.458 Mitwirkenden weltweit.