Deutschordenskommende St. Ägid , Regensburg, Mittelalterliches Kloster in Regensburg, Deutschland.
Die Deutschordenskommende St. Ägid ist ein vierteiliger, dreistöckiger Bau mit Mansarddach, direkt mit der Ägidienkirche verbunden und bildet einen geschlossenen Komplex. Das Gebäude zeigt Merkmale mehrerer Bauepochen, von der mittelalterlichen Gründung bis zu Ergänzungen aus dem 18. Jahrhundert.
Der Orden der Deutschherren gründete diesen Konvent 1210 unter Herzog Ludwig I. und betrieb ihn kontinuierlich bis zur Auflösung im Jahr 1809. Die Ausstattung mit barocken Räumen zwischen 1720 und 1726 zeigt die lange Phase des Wohlstands und der Bedeutung des Ortes.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Ägidius und ist heute noch als religiöser Raum erkennbar, obwohl er längst andere Funktionen übernommen hat. Besucher können in der angeschlossenen Kirche immer noch die Verbindung zur ursprünglichen Bestimmung des Ortes spüren.
Das Gebäude dient heute als Altenheim und ist nicht regelmäßig für Besucher zugänglich, aber die angeschlossene Kirche kann normalerweise besucht werden. Es ist empfehlenswert, die Außenansicht des Komplexes von der Straße aus zu besichtigen und mehr über die Geschichte beim Tourismusbüro der Stadt zu erfahren.
Bei Renovierungsarbeiten 1980 wurden unter einem falschen Boden gotische Wandmalereien entdeckt, die seit dem Mittelalter unberührt bewahrt wurden. Diese verborgenen Kunstwerke geben Einblick in die ursprüngliche Ausstattung des Klosters.
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