St. Johannes der Täufer, Kirchengebäude in Meckenheim
St. Johannes der Täufer ist eine Backsteinkirche in Meckenheim, die 1889 und 1890 errichtet wurde, aber ihren alten romanischen Turm aus dem 12. oder 13. Jahrhundert behielt. Das Gebäude hat ein breites Querschiff, einen Altar in der Mitte und beherbergt eine Orgel aus dem späten 19. Jahrhundert sowie vier Glocken im Turm.
Die erste Kirche an diesem Ort entstand vermutlich im 9. Jahrhundert, möglicherweise auf Grundlagen aus noch früherer Zeit. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebäude während eines Krieges geplündert, und später erlitt es Schäden im Zweiten Weltkrieg, wurde aber sorgfältig wieder hergestellt.
Die Kirche ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht, dessen Leben in farbigen Glasfenstern dargestellt wird. Diese Fenster zeigen biblische Szenen und prägen das Licht im Inneren, wodurch der Raum eine besondere Bedeutung für die Gläubigen erhält.
Die Kirche steht auf einer leichten Erhebung und ist von der Hauptstraße der Stadt aus sichtbar, was sie leicht zu finden macht. Besucher können das Gelände außerhalb von Gottesdienstzeiten erkunden und die Architektur von außen sowie innen betrachten.
Ein Stein aus der Römerzeit, der an einen Gott gewidmet war, wurde beim Abriss eines alten Gebäudes in Meckenheim gefunden und eine Kopie steht nun neben dem Haupteingang der Kirche. Dies verbindet die sehr alte Geschichte der Stadt mit dem heutigen Gotteshaus.
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