Neutorbrücke, Straßenbrücke und Kulturdenkmal in Ulm, Deutschland
Die Neutorbrücke ist ein Straßenübergang über die Eisenbahngleise in Ulm, der mit verzierenden Türmen ausgestattet ist, die mit vergoldeten Spitzen bekrönt sind. Die Stahlkonstruktion nutzt Kragarm- und Fachwerkselemente, um die Spannweite von etwa 290 Metern zu überbrücken.
Der Bau wurde 1907 von Levi & Büttner und der Maschinenfabrik Esslingen durchgeführt, als Ulm seine Infrastruktur ausbaute. Die Brücke entstand in einer Zeit schnellen städtischen Wachstums und zeigt die technische Meisterschaft dieser Epoche.
Die Torportale der Brücke zeigen das Wappen Ulms in Schwarz und Weiß und verkörpern die Verbindung zur städtischen Identität. Diese Symbole erinnern jeden, der die Brücke überquert, an die lange Geschichte der Stadt.
Die Brücke befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof und dient Autos und Fußgängern gleichermaßen als zentraler Übergang. Wer sie besuchen möchte, findet leichten Zugang von der Kienlesbergstraße aus.
Von der Kienlesbergstraße aus lassen sich die Neutorbrücke und die Ulmer Münster in einem Blick erfassen. Diese ungewöhnliche Sichtlinie verbindet zwei völlig unterschiedliche technische und religiöse Bauwerke in einer Komposition.
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