Sisi-Denkmal, Gedenkstätte am Altenberg in Bad Kissingen, Deutschland
Das Sisi-Denkmal ist eine Felsengruppe aus Findlingen am Altenberg in Garitz, wenige Meter hinter dem Rundtempel. Sie trägt eine von der Württembergischen Metallwarenfabrik gegossene Tafel mit einem Porträt Kaiserin Elisabeths nach einem Modell von Emanuel Gerhart. Die Bepflanzung um die Gedenktafel stammt vom königlichen Kurgärtner Wolfgang Singer.
Zwei Monate nach dem Tod Kaiserin Elisabeths schlug der Hoffotograf Jacques Pilartz 1898 ein Denkmal in Bad Kissingen vor, wo sie oft zur Kur geweilt hatte. Ein 1904 gegründetes Komitee plante zunächst einen schlichten Stein, doch das Vorhaben wuchs: Am Altenberg, wo die Kaiserin gern spazierte, entstand wenige Meter hinter dem Rundtempel eine romantisierende Felsengruppe. Die Enthüllung wurde von der lokalen Saale-Zeitung begleitet.
Das Denkmal markiert eine Stelle am Altenberg, an der Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, bei ihren Kuraufenthalten in Bad Kissingen gerne spazieren ging. Nach ihrem Tod 1898 ließ ein Komitee hier eine romantisierende Felsengruppe aufstellen; bei der Enthüllung spielte eine Abteilung des Wiener Orchesters die Nationalhymne und eine österreichische Volksweise.
Das Denkmal liegt auf dem Altenberg in Garitz, wenige Meter hinter dem Rundtempel, und ist zu Fuß über Waldwege erreichbar. Felsengruppe und Tafel stehen im Freien und sind nicht umzäunt, sodass sie jederzeit besichtigt werden können.
Das Denkmal ist keine Statue, sondern eine Findlingsgruppe am Altenberg, wenige Meter hinter dem Rundtempel, wo Kaiserin Elisabeth gerne spazieren ging. Eine von der Württembergischen Metallwarenfabrik in Geislingen an der Steige gegossene Tafel trägt ihr Porträt nach einem Modell von Emanuel Gerhart aus Reichenberg. Die Bepflanzung um die Tafel stammt vom königlichen Kurgärtner Wolfgang Singer.
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