Schweinehirt und seine Herde, Bronzeskulptur in Mitte, Bremen, Deutschland.
Schweinehirt und seine Herde ist eine Bronzeskulptur in der Mitte Bremens, die eine Hirtin mit Hund und neun Schweinen zeigt - fünf erwachsene Tiere und vier Ferkel. Die Gruppe steht am Ende der Sögestraße und schafft durch ihre Größe und Platzierung einen sozialen Treffpunkt im Straßenraum.
Die Skulptur entstand 1974 auf Initiative von Kaufleuten der Sögestraße, die damit an die mittelalterliche Vergangenheit des Ortes anknüpfen wollten. Das Viertel war damals geprägt von Schweineställen und Viehwirtschaft, die für Bremens Wohlstand wichtig waren.
Der Name Sögestraße stammt aus dem Niederdeutschen und bezieht sich auf den Ort, wo Hirten früher Schweine durch Bremens Stadtmauern zu gemeinsamen Weiden trieben. Heute erinnert dieser Platz an eine Zeit, als Viehzucht im Zentrum der Stadt alltäglich war.
Das Kunstwerk befindet sich am Ende der Sögestraße, wo mehrere Straßen zusammentreffen und es leicht zu erreichen ist. Die bronzenen Figuren sind aus allen Blickwinkeln zugänglich und laden zum Verweilen ein.
Das Kunstwerk zeigt sichtbare Abnutzungsspuren von Jahrzehnten intensiver Nutzung - viele Bereiche sind glänzend poliert von unzähligen Händen. Diese Patina erzählt die Geschichte von vielen Generationen Bremers, die das Kunstwerk als Teil ihres Alltags betrachten.
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