Röttiger-Kaserne, Militärkaserne in Neugraben-Fischbek, Deutschland.
Die Röttiger-Kaserne ist ein ehemaliger Militärkomplex im Südwesten von Hamburg, im Stadtteil Neugraben-Fischbek. Das weitläufige Gelände umfasste Wohn- und Verwaltungsgebäude, Lagereinrichtungen sowie medizinische Versorgungseinheiten.
Die Kaserne wurde 1938 errichtet und diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Internierungslager für britische Kriegsgefangene. Ab 1959 übernahm die Bundeswehr das Gelände und nutzte es bis zur Schließung im Jahr 2004.
Die Kaserne trägt den Namen von Hans Röttiger, einem General der Bundeswehr, der in den 1960er Jahren als Namensgeber ausgewählt wurde. Solche Benennungen nach Militärpersonen waren in der frühen Bundeswehr üblich und spiegeln die damalige Erinnerungskultur wider.
Das Gelände ist derzeit nicht öffentlich zugänglich, da es sich im Umbau befindet. Wer die Umgebung erkunden möchte, sollte Absperrungen beachten und nur ausgewiesene Wege nutzen.
Angrenzend an das ehemalige Kasernengelände befindet sich ein bewaldetes Trainingsgelände, das heute als Naturraum erhalten wird. Alte Bäume und Feuchtgebiete machen diesen Bereich zu einem Ort, der schrittweise für Spaziergänger erschlossen wird.
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