Schloss Altenburg, Kulturdenkmal in Alsfeld, Deutschland
Altenburg ist eine Burg, die auf einem Hügel in Alsfeld steht und von überall in der Stadt sichtbar ist. Die Steinmauern bilden eine kompakte Festung mit mehreren Gebäudeteilen, die sich um einen inneren Hof gruppieren.
1178 erstmals erwähnt, gehörte die Burg den Aldinburgern, Lehnsleuten des Klosters Fulda. Reinhard von Aldinburg verkaufte sie 1300 an Landgraf Heinrich I. von Hessen; 1314 wurde sie im Konflikt zwischen Fulda und Hessen eingenommen und zerstört, danach wieder aufgebaut. 1647 schleiften Hessen-Kasseler Truppen die Burgmauer und brannten das Innere des Bergfrieds aus.
Der Name Altenburg geht auf das Geschlecht der Aldinburger zurück, das 1193 mit Sifridus von Aldinburg erstmals genannt wird. Die freistehende evangelische Schlosskirche im Zentrum des Bezirks wurde 1748 bis 1750 als Querkirche mit Kanzel an der Längsseite erbaut. Innerhalb der Schlossmauern findet ein Weihnachtsmarkt statt, und im kleinen Schlosshof gibt es eine Freilichtbühne.
Der Burgberg ist über markierte Wege erreichbar und bietet verschiedene Zugangsmöglichkeiten von der Stadt aus. Die beste Zeit für einen Besuch ist tagsüber, wenn man die Umgebung von oben gut sehen kann.
Um 1833 stürzte der mittelalterliche Bergfried ein und begrub den Schafstall unter sich; im Stall sind noch Reste der dicken Turmmauern zu sehen, und an den Außenwänden der Stallungen erkennt man Reste der alten Burgmauer.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.961 Mitwirkenden weltweit.