Kriegsgräberstätte Bitburg-Kolmeshöhe, Kriegsgräberstätte und Kulturdenkmal in Bitburg, Deutschland.
Die Kriegsgräberstätte Bitburg-Kolmeshöhe ist ein Friedhof zwischen Bitburg und dem Stadtteil Bitburg-Stahl in einer leicht hügeligen Landschaft mit Wald. Der Platz enthält Tausende Grabsteine in gleichmäßigen Reihen und eine charakteristische achteckige Kalksteinwarte, die als zentrales Denkmal dient.
Der Friedhof wurde 1930 als Gedenkstätte für Gefallene des Ersten Weltkriegs gegründet. Später wurden auch Tausende Gefallene des Zweiten Weltkriegs sowie Zivilopfer hier bestattet.
Der Friedhof trägt Namen von Gefallenen aus verschiedenen Nationen und wird von Besuchern als Ort der stillen Erinnerung wahrgenommen. Die gepflegte Anlage mit ihren Reihen von Grabsteinen schafft einen Raum, in dem Menschen innehalten und an die Verstorbenen denken können.
Der Friedhof liegt westlich von Bitburg und ist direkt von der Bundesstraße 257 erreichbar, zwischen den Flüssen Kyll und Nims. Die Anlage ist gut gepflegt und für Besucher zu Fuß leicht zugänglich.
Die Oktogonale Kalksteinwarte wurde bereits 1912 erbaut, lange bevor der Friedhof selbst entstand. Ein Besuch von Ronald Reagan und Helmut Kohl im Jahr 1985 erregte weltweit Aufmerksamkeit wegen der Präsenz von Gräbern von Waffen-SS-Angehörigen auf dem Gelände.
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