Bautzener Autobahnring, Ehemalige Rennstrecke bei Bautzen
Der Bautzener Autobahnring war eine Rennstrecke auf einem Autobahnabschnitt bei Bautzen in Deutschland, die etwa 2,9 Kilometer lang und mit sieben Kurven angelegt war. Der Kurs folgte dem Verlauf der Autobahn 4 zwischen der Ausfahrt Bautzen-West und der Bundesstraße 96 und bot einen einfachen, aber effektiven Layout für Renn- und Motorradveranstaltungen.
Die Rennstrecke wurde 1952 eröffnet und diente bis 1974 als Veranstaltungsort für Motorsportereignisse in Ostdeutschland. Das letzte Rennen fand am 9. Juni 1974 statt, nachdem die zunehmende Verkehrsmenge auf der Autobahn es unmöglich gemacht hatte, regelmäßig Veranstaltungen abzuhalten.
Der Autobahnring war ein Ort, wo sich die Leidenschaft für Motorsport in der Region zeigte und die Gemeinde zu Rennveranstaltungen zusammenkam. Die Bedeutung lag weniger in der Architektur als darin, dass die Veranstaltungen Fahrer und Zuschauer aus verschiedenen Orten anzogen und motorsportliche Begeisterung in Ostdeutschland widerspiegelten.
Der ursprüngliche Ort ist heute nicht mehr als aktives Renngelände in Betrieb und befindet sich ruhig an den Rändern von Bautzen. Besucher können die Route um die Autobahn herum erkunden und die Landschaft betrachten, wo einmal Rennen stattfanden, wobei sie sich vorstellen können, wie der Ort während der Veranstaltungen aussah.
Die Strecke war während ihrer aktiven Jahre eng mit der Geschichte der Autobahn verbunden und nutzte eine beschädigte Brücke über die Spree, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört worden war. Diese ungewöhnliche Anpassung ermöglichte es, einen Rennkurs auf dem vorhandenen Straßennetz zu schaffen, statt einen ganz neuen zu bauen.
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